Kapitalanleger wollen zu den Gewinnern gehören. Dafür sorgt eine ebenso einfache wie bewährte Methode: Man investiert sein Kapital nicht in nur ein, sondern in viele Unternehmen.
Das ist normalen Kapitalanlegern nur selten möglich. Deswegen übernehmen Venture Capital Gesellschaften diese Aufgabe. Sie bündeln das Anleger-Kapital und investieren es gezielt in zehn oder mehr Unternehmen mit Wachstumspotential. Das ist das Basiskonzept aller Venture Capital Gesellschaften und der Vorteil für ihre Kapitalgeber:
Ein Portfolio von zehn und mehr Einzel-Investments mindert das Verlustrisiko und erhöht die Gewinnchance.
Die klassische Kalkulation einer Venture Capital Gesellschaft über einen 10-Jahres-Zeitraum sieht so aus:
Dieser Fall ergäbe schematisch gerechnet eine Rendite von 23% pro Jahr. Tatsächlich fallen Venture Capital - Erträge überwiegend gegen Ende der 10-Jahres-Frist an.
Die überdurchschnittlich hohen Renditen von Venture Capital als Geldanlage sind kein Geheimnis. Im Gegenteil: Alle, die professionell Geld verwalten, arbeiten mit diesem Instrument. Institutionelle Anleger wie Versicherungen, Fonds und Pensionskassen investieren jedes Jahr große Beträge in diese innovative Anlageklasse.
Allein im ersten Halbjahr 2008 flossen über 450 Millionen Euro in deutsche Venture Capital Gesellschaften.